Teil 2: DSL Router haben normal nur vier LAN-Ports. Was tun, wenn man mehr benötigt?

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Gigabit Switch und 8-Port Router

Das Netzwerk erweitern (2)

Gruppen an das Gigabit Switch

Wenn man also sein Netzwerk erweitern möchte, so liegt es zunächst nahe, einfach ein einziges großes Switch zu verwenden, um daran alle Clients anzuschließen. Das empfiehlt sich besonders dann, wenn wirklich alle angeschlossenen Rechner oder Netzwerkgeräte gleichermaßen am Netzwerkverkehr teilnehmen und auch untereinander Daten austauschen. Wenn aber nur ein Teil der am LAN beteiligten Geräte hohe Bandbreiten untereinander benötigen, so muss nicht unbedingt das komplette Netzwerk über ein großes Switch gesteuert werden. Genauso kann man auch die Clients mit einem hohen Bedarf an Bandbreite in einer Gruppe zusammenfassen und diese an ein kleines Gigabit Switch anzuschließen. Wenn man nun mehrere solcher Gruppen hat, schließt man diese alle jeweils an ein kleines Switch an und baut so eine verzweigte Struktur auf.

8-Port Router

Eine weitere Alternative ist die Anschaffung eines neuen 8-Port Routers. Das empfiehlt sich besonders dann, wenn der heimische Router noch aus der Generation stammt, in welcher der 802.11a/b/g W-LAN Standard das Höchste der Gefühle war. Inzwischen ist der 802.11n Standard (auch Draft N genannt) das Maß aller Dinge. Zum Vergleich: Mit 802.11g stand ein Datendurchsatz von maximal 54Mbit/sec. zur Verfügung, während der aktuelle n-Standard brutto bis zu 540Mbit packt.

Ein günstiger 8-Port Router ist z.B. der TP-Link TL-R860, der bei Ebay schon für unter 20 Euro zu haben ist. An den WAN-Port des Gerätes wird das DSL Modem angeschlossen, also z.B. eine Fritz!Box und schon können Sie 8 Geräte untereinander vernetzen. Wenn man mehr als 8 PCs (oder andere Clients) vernetzen möchte, kann ein Switch jederzeit zwischengeschaltet werden. Ein 4-Port Switch kommt an einen der 8 LAN Ports des Routers und schon stehen 11 Ports zur Verfügung (Einen Port belegt der Switch). Nachteil ist, dass es für den Heimbereich nur 8-Port Router auf dem Markt gibt, die Fast-Ethernet unterstützen. Für die meisten Anwendungen wie Surfen, Mailen, Fileserver-Abfragen oder Drucken reicht das vollkommen aus.

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