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Fonic Surfstick
Test: Der Fonic Surf-Stick
Für die Verkabelung unserer Audio-, Video- und anderer technischer Geräte gibt es viele unterschiedliche Kabelstandards.
Hinzu kommt, dass die Schnittstellen und Anschlussbuchsen moderner Grafikarten, Soundkarten, Monitore, Fernseher und diverser Receiver und Settop-Boxen immer umfangreicher werden. Durch neue Übertragungsstandards erweitert sich das Spektrum der verwendeten Schnittstellenarten. Durch aktuelle Techniken wie hochauflösendes Fernsehen in HD-Qualität werden die Erfordernisse an die Stecker und Kabel immer größer. HDMI oder DVI zählen zu diesen neuen Wegen der Verdrahtung. Aber auch dort, wo es scheinbar kabellos zugeht, sind dennoch weiter Kabel zugange. Nur eben wurden sie verlagert, so dass sie nicht störend im Wege herum liegen.
Bei der Übertragung von Video- oder Audiosignalen spielen die Beschaffenheit und Qualität des Verbindungskabels sowie der Signal-Standard eine wichtige Rolle. Hoch qualitatives Kupfer als Signalader oder vergoldete Stecker stellen nicht von Vornherein sicher, dass man ein gutes Bild oder guten Ton empfängt. Auf jedes Kabel wirken auch Störquellen, eine gute Abschirmung ist daher von größter Bedeutung. Generell gilt: Je kürzer das Kabel, desto geringer sind die Verluste bei der Übertragung. DSL-Nutzer kennen das, wenn sie weit von der nächsten Vermittlungsstelle entfernt wohnen. In diesem Fall geht auf dem Weg von der Anbietertechnik zum Kunden viel Energie verloren und es ist eine langsamere DSL-Geschwindigkeit realisierbar als bei einem Kunden, der sehr nah an der Vermittlungsstelle wohnt. Dieser Umstand wird mit Dämpfung bezeichnet. Der selbe Effekt tritt bei jeder Kabelverbindung auf: Je länger der Weg, der zurückgelegt werden muss, desto größer der Verlust.
Folgend eine Übersicht der gängigsten Kabelverbindungen:
Typ: Video/Audio
Übertragene Signale: FBAS (Composite Video), RGB, Y/C (S-Video), Stereo-Audio
Empfohlene Maximallänge: 5-10 Meter

Mit diesem Universalkabel sind mehrere Anschlusswege nutzbar. Es sollte darauf geachtet werden, dass ein hochwertiges Kabel benutzt wird, welches alle 21 Pole nutzt. Die billigen Kabel im Elektromarkt liefern meist nur das Audiosignal auf zwei Leitungen, sowie das FBAS Videosignal. Dies führt zu einem Qualitätsverlust und das Bild wirkt verwaschen und wenig brillant. Die einzelnen Leitungen sollten zudem gut abgeschirmt sein, da es sonst zum Effekt des Übersprechens kommen kann, einem ärgerlichen Störeffekt.
Welches Videosignal Sie nutzen, können Sie in der Regel an dem betreffenden Gerät einstellen, also z.B. beim Fernseher oder DVD-Player. Die erste Wahl sollte RGB sein, gefolgt von S-Video und zuletzt von FBAS.




Für diese Verbindungsart gibt es verschiedene Ausdrücke. Hoside oder Mini-DIN sind gebräuchliche Namen für die Stecker und Buchsen. Y/C oder S-Video ist die Bezeichnung für das übertragene Signal. Bei dieser Form der Übertragung wird das Videosignal in seinen Helligkeitsanteil und seinen Farbanteil zerlegt. Beide Informationen werden separat übermittelt. Hier haben wir es ähnlich wie bei Composit-Video zwar auch mit einer niedrigen Bandbreite bei der Übertragung zu tun, das Bild ist aber qualitativ besser. Wenn ein TV-Gerät nur über einen SCART-Eingang verfügt, nicht aber über S-Video, so kann das S-Video Signal auch über ein voll belegtes SCART-Kabel übertragen werden. Im Fachhandel gibt es dazu passende Adapter.

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