Mit Google Docs, Silverlight, Buzzword und JavaFX gibt es immer mehr Online-Anwendungen, die Desktop Programme ersetzen

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Web 3.0: Mit JavaFX und Co in die Zukunft

Das Internet von morgen

Internet der ZukunftBisher gab es im Internet eine Trennung zwischen den klassischen, über einen Browser aufrufbaren Seiten und den Programmen, die man lokal auf seiner Festplatte hatte.

Wenn man sich über Neuigkeiten informieren wollte, surfte man mal eben tagesschau.de oder eine andere Infoseite an, wenn man einen Brief tippen wollte, öffnete man seine Textverarbeitung wie z.B. Word oder Open Office. Doch beim Internet der Zukunft wird beides immer mehr miteinander verschmelzen. Online und Offline wird keine Trennung mehr darstellen wie An und Aus oder Schwarz und Weiss. Beides wird ineinander übergehen.

Online Anwendungen als Desktop-Ersatz

Schon jetzt gibt es Online Anwendungen, die ein Ersatz sind zu klassischen Offline-Anwendungen wie Word. Google stellt mit Google Docs eine Online-Plattform zur Verfügung, mit der Texte, Tabellen oder Präsentationen erstellt werden können. Die so verwalteten Dokumente können von überall aus, wo ein Internetzugang besteht, abgerufen und bearbeitet werden. Das eignet sich besonders auch dann, wenn mehrere Personen an einem Projekt arbeiten. Alle Teilnehmer können in Echtzeit Änderungen an einem Dokument vornehmen und müssen sich nicht erst umständlich per Netzwerk oder E-Mail austauschen. Natürlich können auch bestehende Word- oder Powerpoint Dokumente hochgeladen werden, die Anwendung kann die gängigsten Formate lesen.

Google Docs und Buzzword

Allerdings erfordert Google Docs logischerweise immer noch einen Webbrowser, mit dem die Startseite aufgerufen werden kann. Es werden aber auch immer mehr Anwendungen entwickelt, bei denen kein Browser mehr benötigt wird, um Inhalte zu bearbeiten. Mit den Rich Internet Applications (RIA) wirken Internet-Anwendungen wie klassische Desktop-Programme. Die Software kommuniziert direkt mit dem Internet. Ab 2009 wird sich dieser neue Trend immer mehr auf den verwendeten PCs, Notebooks und auch Handys durchsetzen. Microsoft ist schon seit einiger Zeit mit Silverlight (früher WPF/E) am Start, Adobe hat ein ähnliches Produkt wie Google Docs im Angebot namens Buzzword, mit dem man neben den gängigen Formaten auch PDFs online erstellen kann.


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