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Tücken der Flatrate
Die Fallen bei der Flatrate
Wie schon erwähnt ist es sinnvoll, immer Festplatten gleichen Typs und gleicher Größe zu verwenden.
IDE-Festplatten werden kaum noch eingesetzt, in der Praxis wird man entweder auf SATA (Serial-ATA) oder SAS (serial attached SCSI) setzen. Mit diesen Schnittstellen können die Festplatten auch hot-swappable ausgetauscht werden, also mitten im laufenden Betrieb. JBOD (just a bunch of disks) Systeme sind fertige Disk-Array Systeme mit Gehäuse, die dann an den Rechner angeschlossen und über die CPU softwareseitig angesteuert werden können.
Für RAID Systeme gibt es von den Herstellern spezielle RAID-Festplatten, wie z.B. die Spinpoint F1 RAID von Samsung, deren Firmware auf RAID-Systeme optimiert ist. Diese 1 Terabyte Platte ist speziell auf den 24-Stunden Betrieb ausgelegt. Aber es können für ein RAID natürlich auch ganz „normale“ Festplatten verwendet werden. Für den Privatanwender reichen diese Platten auch völlig aus. Die speziellen RAID-Festplatten liegen logischerweise auch preislich deutlich über den anderen Platten und werden daher vor allem im Server-Bereich eingesetzt.
Hardware-Lösungen sind kostenintensiver als Softwarelösungen. Denn hier werkelt ein RAID-Controller mit eigenem Mikrochip, was sich natürlich auch auf den Preis niederschlägt. Aber natürlich wird so die CPU des PCs entlastet, was bei einer Softwarelösung nicht der Fall ist. Bei letzterer übernimmt die CPU den Job, den sonst der Controller übernommen hätte. Das heisst, die Gesamt-Performance des Systems sinkt, zumindest dann wenn Schreib- oder Lesezugriffe auf die Festplatte erfolgen.

Adaptec 5405 RAID Controller
Hardwarelösungen haben wiederum den Vorteil, dass die Konfiguration einfach und komfortabel ist. Den Controllern der bekannten Markenhersteller wie Adaptec, 3ware oder Promise liegen entsprechende Tools bei, mit denen das Disk-Array administriert werden kann. Das kann auch aus der Ferne geschehen. Beim Ausfall einer Platte erhält der Nutzer z.B. eine E-Mail.
Wer es sich leisten kann, greift zum Hardware RAID.
Der Adaptec 5405 RAID-Controller liegt bei ca. 300 Euro. Angeschlossen wird er über PCI Express (8x). Dazu kommen dann noch ein RAID-Gehäuse und die Festplatten. Aber diese würden bei einer Softwarelösung natürlich genauso anfallen.
Wer ohnehin ein schnelles System hat, kann auch auf ein Software RAID setzen. Ein solches lässt sich auch mit Bordmitteln einrichten, sofern man wenigstens Windows XP verwendet.
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