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Die grüne Welle hat nun auch die Unterhaltungsindustrie erreicht. Umweltbewusstsein und Energieeffizienz werden auch im TV und Home-Cinema Bereich immer wichtiger.
Auf der Internationalen Funkausstellung IFA haben fast alle führenden Hersteller von Unterhaltungselektronik, Geräte vorgestellt, die im Eco-Modus arbeiten können, oder andere stromsparende Eigenschaften aufweisen.
Bislang ging der Trend zu vor allem immer größeren und schärferen Geräten. Der Stromverbrauch spielte nur eine untergeordnete Rolle. Doch wenn man bedenkt, dass ein komplettes Heimsystem, bestehend aus TV-Gerät, Set-Top Box, DVD- oder Blu-Ray Spieler und Soundsystem allein im Standby-Betrieb bis zu 50 Euro pro Jahr Strom kostet, wird klar, welches Einsparpotential es gibt.
Die Computerindustrie hatte schon vor Jahren das Thema „Green IT“ in den Blickpunkt gerückt. Nun folgt auch die Unterhaltungsindustrie. Da das Thema neu ist, fehlt auch den Verbrauchern noch Orientierung. Denn im Gegensatz zu Haushaltsgeräten wie Kühlschränken, die in Energieeffizienz-Klassen von G bis A++ eingestuft werden, gibt es solch eine einheitliche Bewertung bei Unterhaltungsgeräten bislang nicht. Erst im kommenden Jahr will die EU über eine für alle Hersteller einheitliche Kennzeichnungspflicht entscheiden.
Grundsatz bei Fernsehgeräten ist: Je größer die Bildschirmdiagonale, desto höher der Stromverbrauch. Zudem verbrauchen Plasmafernseher fast das Doppelte an Strom wie LCD-Geräte. Bisher sind die Verbraucher auf die Angaben der Hersteller angewiesen. Allerdings hat jeder Hersteller so seine eigenen Messmethoden und es ist daher schwer, die Geräte miteinander zu vergleichen. Abhilfe wird es erst geben, wenn die EU zu einer Beschlussfassung gekommen ist. Dennoch sollte man sich bei Neukauf so gut es geht, über die Energieeffizienz von TV-Gerät, Digital-Receiver oder Blu-Ray Recorder informieren.
Ein großer Plasma Fernseher kann bis zu 1000 Euro im Jahr kosten. Daher sollte man eher auf LCD-Geräte setzen mit einer Diagonalen von 26 bis 32 Zoll. Natürlich kostet jedes weitere Gerät wiederum Strom. Kosten für DVB-Tuner oder Festplattenrecorder kommen dann noch mit oben drauf. Zu empfehlen sind hier Geräte, die einen Digitalreceiver bereits integriert haben. Wenn man eine Steckdosenleiste einsetzt können zudem alle Geräte auf einen Schlag abgeschaltet werden und verbrachen dann auch keine Energie mehr durch unnötigen Standby-Betrieb.
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