Datensicherung per Raid
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In diesem Testbericht nehmen wir den Surfstick der Firma Fonic GmbH (100%ige Tochter der spanischen Telefonica) aus München gründlich unter die Lupe.
Lohnt sich der Kauf? Was kann der Kunde von dem kleinen weißen Stick erwarten? Ist der Stick in der Lage, einen vollwertigen DSL-Anschluss zu ersetzen? Hier werden Sie es erfahren.
Der Fonic Surf-Stick ist ein USB-Stick, mit dem der Onlinezugang auf Prepaid-Basis möglich ist. Ähnlich einem normalen Prepaid Handy laden Sie zunächst Guthaben auf, welches Sie dann absurfen können. Genutzt werden können alle Internetdienste, die normal auch zur Verfügung stehen, also Surfen, E-Mail, Downloads oder Chatten. Und natürlich kann man sein Guthaben auch abtelefonieren, indem man dem Stick die SIM-Karte entnimmt und in ein Handy einlegt.
Damit ist auch das Prinzip klar, mit dem der Surf-Stick funktioniert: Die Onlineverbindung kommt über die SIM-Karte zustande, man surft also über das Handynetz und zwar in diesem Falle über das Handynetz von O2. Dank HSDPA (UMTS) geht das in Breitbandgeschwindigkeit vonstatten.
Der Stick kostet einmalig 99,95 Euro (seit Mai 2009: 79,95) update: Seit September 2009: 69,95. Darin enthalten sind bereits 10 Euro Startguthaben. Wie von Prepaid her gewohnt gibt es weder Vertragsbindung, Grundgebühr, Mindestumsatz oder sonstige laufenden Kosten. Man zahlt nur das, was man nutzt. Man hat beim Surfen zwei Tarifoptionen zur Verfügung, entweder die Tagesflatrate (voreingestellt), bei der man für 2,50 Euro einen Tag lang so lange surfen kann, wie man möchte, oder die Abrechnung pro Megabyte. Ein MB schlägt hier mit 24 Cent zu Buche, wobei in 100KB Schritten abgerechnet wird. Wer die Tagesflatrate nutzt muss die 2,50 Euro nur an dem Tag entrichten, an dem der Stick auch tatsächlich genutzt wird. Ins Minus kann man eigentlich nicht geraten, ein Anruf bei der Fonic-Hotline hat aber interessantes zu Tage gebracht: Angenommen man hat noch 1Ct. Guthaben und geht per Tagesflatrate ins Internet. Dann so die Hotline steht man am Ende mit -2,49 Euro in der Kreide. Aber eigentlich ist das kein Nachteil, wenn man mit 1Ct. Guthaben noch mal einen ganzen Tag lang surfen kann.
Wer es übrigens übertreibt und bei Nutzung der Tagesflatrate mehr als 1GB Internet Traffic verbraucht, muss damit rechnen in der Bandbreite auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt zu werden, natürlich nur am betreffenden Tag.
Der Lieferumfang bestand aus dem Stick, der SIM-Karte, einem USB-Verlängerungskabel, sowie der Dokumentation und den Geheimzahlen. Der Stick arbeit selbstinstallierend. Unter Windows XP war die Mobile Partner Software innerhalb weniger Minuten installiert. Aufgefallen ist uns, dass der Stick sich gleich zwei Mal am Computer anmeldet, einmal als CD-Rom Laufwerk und einmal als Wechseldatenträger. Das scheint womöglich ein kleiner Bug zu sein, der aber nicht weiter stört.
Die Verbindung ins Internet klappte nicht auf Anhieb. Nach Eingabe der PIN klappte die Authentifizierung nicht sofort. Erst nach erneutem Aus- und Einstecken des Sticks konnten wir online gehen. Das passierte aber nur beim ersten Anlauf, bei allen folgenden Nutzungen klappte die Einwahl problemlos.
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