Test der DSL-Router von T-Home, D-Link, Gigaset und Netgear

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Test von Einstiegs DSL-Routern

DSL-Router im Test

DSL-RouterWer heute einen DSL-Anschluss beauftragt wird in aller Regel von seinem Anbieter einen DSL-Router zur Verfügung gestellt bekommen, der die Verbindung des Rechners mit dem Internet herstellt.

Natürlich geht ein Router in seiner Funktion über ein reines DSL-Modem hinaus. Routing sieht vor, dass das Gerät in der Lage sein muss, das gesamte Netzwerk zu verwalten. Denn in vielen Fällen bleibt es nicht bei einem einzigen, zu Hause eingesetzten PC. Sobald ein weiteres Gerät hinzukommt, beispielsweise ein Notebook, ist der Router auch die Schaltstelle zwischen allen im Netz befindlichen Geräten, so dass diese gleichzeitig ins Netz können und auch untereinander miteinander kommunizieren können.

Schaltstelle Router

Schnell kommen auch weitere Geräte hinzu, die dem Netzwerk hinzugefügt werden sollen wie Peripheriegeräte (wie W-LAN Drucker, siehe www.dsl-dachs.de/wlan-drucker.html) oder Multimedia-Receiver. Auch soll der Router dafür sorgen, dass ins Netzwerk nur kommt, wer das auch soll. Per Firewall sollen Datendiebe aussen vor gelassen werden. Im Prinzip sind das bereits die wichtigsten Aufgaben, die ein Router erledigen sollte. Unaufdringlich sollte er im Hintergrund den Netzwerkverkehr regeln, die Geräte miteinander verbinden und ausreichenden Schutz vor Eindringlingen bieten. Manchmal haben Router weitere Schmankerl wie einen USB-Anschluss oder Telefonanlagen-Funktion.

Hier eine Übersicht über einige Geräte der Einstiegs- und Mittelklasse:

Speedport W303V von T-Home

Speedport W303V

Dieser Einstiegsrouter der Telekom verrichtet seinen Dienst klaglos. Er verfügt nicht über allzu viel Schnickschnack, einen USB-Port sucht man hier vergeblich. Dafür können bis zu zwei analoge Endgeräte am Router angeschlossen und somit weiter verwendet werden. Auch beherrscht der W303V bereits den aktuellen W-LAN Standard 802.11n, kann im Funknetz Daten also mit bis zu 300Mbit/s übertragen, wobei dieser Maximalwert generell kaum in der Praxis erreicht werden kann. Obligatorisch verfügt dieses Router, wie so gut wie alle aktuellen Geräte über eine integrierte Firewall. Nachteil bei diesem Router ist sicherlich, dass lediglich ein Rechner kabelgebunden angeschlossen werden kann. Daher wird dieses Gerät vor allem im W-LAN Bereich seine Anhänger finden, es sei denn man ist sich ganz sicher, dass man definitiv nur einen einzigen Computer (gleichzeitig) verwenden und an das Internet anbinden möchte.

Eine Besonderheit beim Speedport W303V ist der Umstand, dass die W-LAN Antennen innen liegend sind. Das spart Platz, aber die Reichweite ist eingeschränkt und es kann auch keine zusätzliche Außen-Antenne angeschlossen werden.
Der Einzelpreis liegt bei rund 100 Euro. Bei Beauftragung eines DSL-Tarifes unter Umständen auch kostenlos oder subventioniert erhältlich.

Weitere Router von T-Home finden Sie hier: Speedport

DSL-2741B von D-Link


D-Link2741B

Dieses schmucke Gerät erzielt eine hohe W-LAN-Übertragungsgeschwindigkeit, uns zwar in der Praxis, nicht nur auf dem Papier. Schon von vornherein verspricht der Hersteller nicht die theoretisch möglichen 300 Mbit/sec, sondern spricht offiziell von maximal 270 Mbit/sec. Zwar ist auch dieser Wert praktisch selten zu erzielen, aber immerhin ist man etwas ehrlicher als die Konkurrenz. An den 2741B lassen sich bis zu vier Geräte per LAN-Kabel anschließen. Dieses solide Gerät beschränkt sich voll auf das Routing. Eine Telefonanlagenfunktion fehlt ganz, ebenso ein USB-Port. Schön ist, dass der Router, im Gegensatz zu manch anderem Gerät, über einen Hauptschalter verfügt, man das Ausschalten also nicht über „Netzstecker ziehen“ realisieren muss.

Per QoS (Quality of Service)- Priorisierung kann zeitkritischen Anwendungen (wie Online Spielen oder VoIP) eine höhere Priorität bei der Datenübertragung zugewiesen werden.
Preislich liegt der DSL-2741B bei ca. 120 Euro.

DGN2000B von Netgear


Netgear DGN2000B

Auch dieses Modell beherrscht den aktuellen W-LAN Standard n. Löblicherweise verfügt das Netgear-Gerät sowohl über einen Hauptschalter, als auch einen W-LAN Taster. Auf diese Weise kann das W-LAN abgeschaltet werden, wenn es gerade nicht benötigt wird, um so unnötige Strahlenbelastung zu verhindern. Auch gibt es hier einen WPS-Schalter, der dafür sorgt, dass W-LAN Clients komfortabel per Knopfdruck in das Funknetz eingebunden werden können (sofern diese Geräte WPS unterstützen). Per Kabel lassen sich bis zu vier Geräte an den Router anschließen. Eine TK-Anlagenfunktion hat aber auch dieses Gerät nicht mit an Bord. Mit gut 100 Euro ist man bei diesem Modell dabei.

SX763 WLAN dsl von Gigaset

HP Photosmart C4580

Hier haben wir es mit einem Gerät zu tun, welches noch den älteren W-LAN Standard 802.11b/g unterstützt. Damit ist ein maximaler Datendurchsatz von 54Mbit/sec. möglich. Das ist nicht mehr der aktuellste Standard, aber dafür hat das Gigaset-Gerät ein paar andere schöne Extras. Zum einen dient dieser Router auch als Telefonanlage, es können also zwei Telefone bzw. ein Telefon- und ein Faxgerät angeschlossen werden. Zum anderen wartet der DGN2000B mit einem USB2.0-Anschluss auf. Auf diese Weise kann dem Netzwerk ein USB-Drucker zur Verfügung gestellt werden. Auch können externe Speichergeräte wie ein USB-Stick angeschlossen werden. Dessen Inhalt steht dann dem ganzen LAN-Netzwerk zur Verfügung. Ein Hauptschalter und ein Reset-Taster runden die Palette der Extras ab. Für 120 Euro erhält man so zwar nicht das schnellste, aber dafür ein gut ausgestattetes Gerät.

Router mit Kindersicherung finden Sie hier: DSL-Kindersicherung
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