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Test: Der Fonic Surf-Stick
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Die Entwicklung, was die DSL-Bandbreiten angeht, schreitet rasend schnell voran. Vor etwa zwei Jahren war man schon glücklich, wenn man eine DSL6000 Leitung sein Eigen nennen konnte.
Heute ist das allenfalls guter Durchschnitt. Aktuell erreicht man mit einem auf UMTS basierenden Surf-Stick schon eine annähernd schnelle Breitband-Verbindung (siehe www.dsl-dachs.de/dsl-alternative-umts.html). Erste Tests mit DSL per DVB-T ermöglichen den Testhaushalten bereits Geschwindigkeiten von 18 Mbit/sec., also umgangssprachlich DSL 18.000 (siehe www.dsl-dachs.de/dsl-per-dvbt.html).
Das gute alte Kupferkabel, mit dem in Deutschland die meisten Haushalte an die Telekommunikationswege angeschlossen sind, stößt bei dem Ganzen bereits an seine Grenzen. Zwar wäre es theoretisch möglich, mehrere Kupferadern-Paare parallel zu nutzen, um schnellere Bandbreiten zu ermöglichen, aber die Telefonleitungen sind vielfach schon voll belegt. Um flächendeckend an schnellere DSL-Bandbreiten zu kommen, sind also andere Verfahren nötig, um die Vorgaben des Bundeswirtschaftsministeriums zu erreichen. Dort fordert man, dass bis 2018 alle deutschen Haushalte über einen pfeilschnellen DSL 50.000 Anschluss verfügen sollen. Dieser Wert ist derzeit lediglich in einigen Ballungszentren per V-DSL zu erreichen. Derzeit verfügt gerade mal etwa 1% der deutschen Haushalte über einen Glasfaseranschluss.
Schnelle Bandbreiten und das flächendeckend - sind in näherer Zukunft nur per Glasfasertechnik realisierbar. Die Telekom testet in Dresden eine Internet-Anbindung per GPON (Gigabit capable passive optical Network bzw. G.984). Mittels dieser Glasfaser-Technik sind Bandbreiten von bis zu 2500 Mbit pro Sekunde machbar. Dass der Feldversuch der Telekom in den neuen Bundesländern statt findet, ist kein Zufall. Dort sind viele Haushalte nach der Wende an die seinerzeit als modern geltende OPAL-Glasfasertechnik angeschlossen worden. Die neue GPON-Technik wird parallel zu OPAL installiert und nutzt eine Faser der OPAL-Leitungen.
Die Haushalte erhalten für die Nutzung einen weiteren Schaltkasten, der als Indoor DSLAM fungiert. Normalerweise sind diese Verteilerkästen in den Vermittlungsstellen der Provider ansässig, manchmal stehen sie auch als Outdoor-DSLAM irgendwo in der Landschaft. Von der Entfernung zu solch einem DSLAM hängt u.a. ab, welche DSL-Geschwindigkeit man maximal bekommen kann. Da bei GPON der DSLAM sich im Keller der Kunden befindet, ist die Entfernung gering und somit sind höhere Bandbreiten möglich. In Dresden sollen derzeit 27.000 Haushalte mit der neuen Technik ausgestattet werden. Bis das Verfahren allerdings flächendeckend zur Verfügung steht, werden sicher noch einige Jahre ins Land ziehen.
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