Datensicherung per Raid
Hardware oder Software RAID?
DSL-Anschluss
Resale oder Vollanschluss?
DSL-Router im Test:
DSL-Router
Ein DSL Anschluss bietet schon ganz schön viele Möglichkeiten. E-Mails abrufen und Surfen sind bei weitem nicht die einzigen Vorzüge, die so ein Breitbandanschlus bietet.
Darüber hinaus ist es möglich, über die DSL-Leitung zu telefonieren, was den eigentlichen Festnetzanschluss im Grunde überflüssig macht (siehe auch entbündelte Anschlüsse). Auch der Empfang diverser Radiostationen ist mit dem schnellen Anschluss kein Problem. Und als ob das nicht schon mehr als genug wäre, kann so ein DSL-Anschluss auch den Kabel TV-Anschluss oder die Satellitenschüssel ersetzen. Internet-Fernsehen oder auch IP-TV genannt, bietet dabei einige Komfortfunktionen, die vorher so nicht möglich waren.
Damit das Online-Fernsehen in vernünftiger Qualität über den Äther in die heimische Wohnstube gelangen kann, ist eine gewisse Mindest-Bandbreite erforderlich. Hier gibt es bei den drei bisher am Markt tätigen IP-TV Anbieter unterschiedliche Voraussetzungen. Bei der Telekom wird ein A-DSL16plus Anschluss vorausgesetzt. Das ist eine spezielle Zugangsplattform und wird daher auch anders als ein normaler A-DSL Anschluss behandelt. Die Bandbreite bei einem 16plus Anschluss bewegt sich etwa zwischen 12000 und 17000 Kbit/sek.
Wer einen HD-TV Fernseher sein Eigen nennt, wird möglicherweise Wert darauf legen, die Inhalte auch in HD-Qualität zu empfangen. Dazu ist bei der Telekom mindestens ein V-DSL25 Anschluss nötig. Bei Arcor und Alice reicht hingegen ein DSL-6000 Anschluss um Fernsehen zu empfangen. HD-TV ist bei beiden jedoch nicht möglich. Alice bietet das Fernsehen über die DSL-Leitung seit August 2008 sogar als kostenlose Zusatzoption an. Diese sogenannte Fernseh-Flatrate ist so kostenlos jedoch nicht. Denn ab Juli 2009 werden rund 30 Privat TV-Sender (z.B. RTL oder SAT1) kostenpflichtig und schlagen dann mit 4,90 Euro je Monat zu Buche. Auch der nötige Media-Receiver kostet dann entweder einmalig 69,90 Euro oder 2,90 Euro monatliche Miete. Unterm Strich sind dass dann auch 7,80 Euro für das Alice IP-TV Paket.
Der große Vorteil des Triple Plays (DSL, Telefon und Fernsehen) ist, dass es alles aus einer Hand gibt. Das ist meist günstiger als wenn man den TV-Anschluss separat zahlt. Auf Kabelgebühren oder eine Satellitenanlage kann man so einfach verzichten. Und auch was die Programmvielfalt angeht, kann IP-TV sich messen lassen. Bei T-Home lassen sich bis zu 145 verschiedene TV-Sender empfangen, darunter natürlich auch Pay-TV Programme. Zusätzlich gibt es eine Online Videothek (Videoload), in der rund 3000 Filme zum Abruf zur Verfügung stehen. Für einen Obolus von zwischen 0,99 und 5,99 Euro je Film lassen sich so aktuelle Filme oder Klassiker wie in einer Videothek ausleihen, ohne dass man dazu das Haus verlassen muss.
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