Sie bekommen kein DSL? Kein Problem, per UMTS (HSDPA) ist das Überall-DSL möglich

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Alternativen: DSL per UMTS (HSDPA) Netz

DSL Alternative UMTS

Internet per UMTS (HSDPA)Das Überallfernsehen hat es vorgemacht. Per DVB-T kann in weiten Teilen Deutschlands auf jedem Campingplatz Fernsehen geschaut werden. Das ist immer mehr auch für die Nutzung des Internets möglich. Die meisten deutschen Anwender denken beim Stichwort DSL noch meist an einen Breitbandzugang aus der Telefondose. Eventuell noch DSL über Satellit oder TV-Kabel. Aber heimlich, still und leise hat sich eine möglicherweise viel interessantere Alternative dazu gesellt: DSL per UMTS.

UMTS auf dem Vormarsch

Wir erinnern uns noch als im Jahr 2000 die ersten UMTS-Lizenzen in Deutschland durch den Staat versteigert wurden. Hoheitliches Drei-Zwei-Eins-Meins sozusagen. UMTS sorgt im Vergleich zum bis dato alleinig vorhandenen GSM für neue Anwendungsbereiche im Bereich der mobilen Endgeräte, also z.B. Handys oder Notebooks. Das Surfen im Internet oder das Empfangen und Senden von E-Mails ist mit UMTS kein Problem. War die Geschwindigkeit, mit der das möglich war damals noch recht bescheiden (384 Kbit/sek. im Downstream), so sind daraus inzwischen im Schnitt 3,6 Mbit/sek. geworden, also in etwa das Zehnfache. Technisch sind bis zu 14,4 Mbit pro Sekunde möglich. Das geht mit der UMTS Variante HSDPA (High Speed Downlink Packet Access), auch 3.5G bzw. 3G+ genannt.

schneller uplink

Im uplink Bereich, also dann wenn man selber mal was ins Internet hochlädt, oder etwas versendet, z.B. eine E-Mail, stehen mit einer weiteren UMTS-Variante, nämlich HSUPA bis zu sagenhaften 5,8 Mbit/sek. zur Verfügung. Zum Vergleich: Wer eine DSL16000 Leitung hat, erreicht im Downstream Bereich eben diese 16.000 KBit/sek. im upstream aber nur 1024 Kbit. Bei einer DSL 6000 Leitung wären es davon noch einmal die Hälfte. UMTS ist also zunehmend auch für Personen geeignet, die nicht nur den schnellen Download benötigen, also Surfen im Internet oder Abrufen von Mails, sondern die auch in der Gegenrichtung eine schnelle Verbindung benötigen, was im geschäftlichen Bereich oftmals gefragt ist.

Möglichkeiten der UMTS-Verbindung

In Deutschland wird das schnelle HSDPA von den Anbietern T-Mobile, O2 und Vodafone bereitgestellt. E-Plus ist derzeit noch nicht im HSDPA-Bereich aktiv. Nutzen kann man diese Technik auf verschiedene Weise. Vielfach sind schlicht die Handys bereits von Hause aus mit HSDPA Empfängern ausgestattet. Das Apple iPhone3G wäre ein Beispiel dafür, aber natürlich auch andere Smartphones wie das Blackberry Storm. Aber ein Handy ist nicht unbedingt nötig für das mobile Surfen.

Auch für Notebooks gibt es PCMCIA-Karten oder USB-Sticks, die den Zugang zum Netz ermöglichen (siehe dazu auch der Test des Fonic Surf Sticks). Zudem gibt es DSL-Router, die UMTS-fähig sind. Gerade in Gebieten, in denen derzeit noch kein DSL über die normale Telefondose möglich ist, kann das eine echte Alternative sein. Mit solch einem Router kann im Prinzip genau so gearbeitet werden wie mit einem „normalen“ DSL-Router. Angeschlossene Geräte (wie PC, Notebook oder Spielkonsole) werden per Ethernetkabel oder kabellos per W-LAN ans Netz angebunden. Natürlich ist dazu erforderlich, dass man ein Netz hat, also z.B., das von T-Mobile, welches derzeit die beste Netzabdeckung bietet und auch in ländlicheren Regionen verfügbar ist. Auch muss klar sein, dass man dazu einen Handy-Vertrag benötigt oder im Falle von Prepaid ein ausreichendes Guthaben. Billiger als das gewohnte DSL ist diese Alternative also nicht, aber immerhin, es ist eine Alternative.



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DSL-Alternative DVB-T: DSL über DVB-T

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