Das neue Acer Notebook 7540G 303G32Mn im Test mit Windows 7 64 Home Premium

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Test des Acer Aspire 7540G-303G32Mn

Acer Aspire 7540G - Testbericht

Acer Aspire 7540GDas Acer Aspire 7540G haben wir Ende Oktober 2009 beim Online-Händler Amazon für 599,- Euro bestellt. Beim Recherchieren stellten wir übrigens fest, dass das Gerät bei Ebay für bis zu 649,- angeboten wird. Ebay ist also schon lange kein wirklicher Schnäppchenmarkt mehr – aber das nur am Rande.

Das Acer Notebook haben wir auf Herz und Nieren getestet und daher hier unser Testbericht:

Technische Daten

Zunächst einmal die nackten Daten:

Modellbezeichnung: Acer Aspire 7540G-303G32Mn
CPU: AMD Athlon II X2 M300 (2x2,0 Ghz) (K10)
Level 2 Cache: 2x512 KB
Bustakt: 800 Mhz
Max. Leistungsaufnahme: 31 Watt
Arbeitsspeicher: 3GB integriert, bis zu 4GB möglich, 2 Slots für Speicherriegel
Display: 17,3“, bis 1600x900 (16:9)
Grafik: ATI Mobility Radeon HD4570 mit 512 MB DDR3 Ram
Festplatte: 320GB, SATA, 5400 U/min.
Laufwerk: Multiformat DVD-DL Brenner
Card Reader
Kamera: 0,3 Megapixel
Sound: Dolby Home Theatre
AMD Premium Vision
4xUSB, 1xHDMI und die üblichen sonstigen Anschlüsse
Gewicht: 3,2Kg (410x41x286mm)
Windows 7 Home Premium 64

Neu mit Caspian-Kern

Dieses erst Oktober 2009 auf dem Markt erschienene Notebook erreichte unsere Redaktion in einwandfreiem, voll funktionstüchtigem Zustand. Da Windows 7 Home Premium bereits vorinstalliert war, gestaltete sich die Konfiguration sehr einfach. Da Acer keine Recovery-CDs beilegt, war es zunächst nötig, diese selbst mit Hilfe des vorinstallierten Acer eRecovery Management Tools zu brennen. Wir benötigten dafür 3 DVD-Rohlinge.

Beim Check fiel uns auf, dass die Speicherbestückung uneinheitlich war. Verbaut waren ein 2GB PC2-6400 (400Mhz), sowie ein 1GB PC2-5300 (333Mhz) Modul. Da die DRAM-Frequency sich nach dem langsameren Modul richtet, wurde diese logischerweise gesamt mit 333 Mhz angegeben (im Test mit dem Tool cpu-z). Allerdings entspricht das dem, was Acer für dieses Notebook verspricht. Wer jedoch das langsamere Modul gegen ein weiteres PC2-6400 Modul ersetzt (am Besten auch mit 2GB) hat ein schnelleres System. Der Mode im Auslieferungszustand ist übrigens unganged (Die K10-CPU hat 2 unabhängige Speichercontroller, die im unganged Modus auch unabhängig arbeiten).

Zur CPU: Der M300 gehört zu den neuen AMD Prozessoren mit Caspian Kern. Diese wurden rechtzeitig zum Start von Windows 7 veröffentlicht. Durch die 45nm Fertigung arbeiten diese recht energiesparend. Dies konnte unser Test bestätigen. Der Stromverbrauch des Acer Notebooks ist erfreulich gering. Allerdings ist Acer für seine schlechten Akku-Laufzeiten bekannt, wenn nicht sogar berüchtigt. Auf viel mehr als 2 Stunden kamen wir nicht.
Im Cinebench R10 Test war die M300 CPU aber in jedem Fall schneller als ein Intel Core2 Duo SU9400 mit 1,4Ghz. Um einen Core2 Duo T9400 zu schlagen, recht die Leistung freilich bei weitem nicht aus. Die CPUs mit Caspian-Kern unterstützen übrigens auch SSE4A-Befehle. Ein gemeinsamer Level3 Cache (wie bei den K-10 Desktop Varianten) bleibt ihnen aber vorenthalten.

Das Display kommt leider im Glanz-Look daher. Eine echte Unart bei vielen aktuellen Notebooks. Sieht im Laden schick aus, zu Hause stellt man aber fest, dass das Display spiegelt. Tagsüber oder im Sonnenlicht also nur bedingt tauglich. Wann werden endlich wieder matte Notebook-Displays Standard?

Dennoch ist das Bild sehr scharf, im 1600x900 Breitbild Modus kommt mit dem 17,3 Zöller teilweise Kinofeeling beim DVD-Schauen auf. Der Sound ist wirklich sehr gut, wer mehr will, muss aber ohnehin zu externen Boxen greifen.

Das Acer 7540G besitzt den Status AMD Vision Premium. Hier gibt es drei Standards: Vision Basic, Vision Premium und Vision Ultimate (ähnlich wie bei Windows Vista oder 7). Das ist ein neues AMD-Programm, um Notebooks besser klassifizieren zu können. Je höher das Label ist, desto leistungsfähiger das Gerät. Und um Premium zu bekommen ist in jedem Fall eine mobile Grafikkarte mit eigenem Speicher Voraussetzung. Mitte 2010 soll übrigens eine vierte Stufe eingeführt werden, nämlich „Vision Black“ für die ultimativen High-End Maschinen.

Alles in allem waren wir mit dem Acer-Gerät sehr zufrieden. Für seine Preisklasse kann es einiges. Natürlich haben wir auch getestet, wie es sich beim Zocken schlägt. Im Test hatten wir Stalker und Far Cry 2. Ersteres lief ziemlich problemlos, bei Far Cry 2 konnten wir erst in einer kleineren Auflösung und ohne Anti-Alising ruckelfrei spielen. Für Spiele mit höheren Ansprüchen an die Grafik (wie z.B. GTA 4) sollte man aber in jedem Fall zu einem schnelleren System greifen.

Das Plus des Acer-Gerätes ist seine Vielseitigkeit. Es taugt für Office-Anwendungen, zum Nutzen des Internets, zum DVD-Schauen, zur Foto- und Videoverwaltung und bedingt auch zum Zocken. Das 17,3“ Display ist von wirklich guter Qualität, wenn es matt gewesen wäre, wäre das Ergebnis noch besser ausgefallen.

Fazit:

Wertung: 80%

Plus:
Gutes 17,3“ Display
Vielseitigkeit
Sound
Grafikkarte ausreichend für einige aktuelle Spiele

Minus:
Bildschirm spiegelt teilweise
Akkulaufzeit




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